Bartwuchs fördern durch Hausmittel, Bartwuchsmittel oder Barttransplantation

Bartwuchs fördern: Hausmittel, Wachstumsmittel oder Transplantation?

Von Hausmitteln über Bartwuchsmittel bis hin zur Barttransplantation: hier erfährst du, wie du den Bartwuchs fördern und beschleunigen kannst.

Ein dichter Vollbart liegt gerade total im Trend, denn er symbolisiert Stärke, Männlichkeit und Kraft und gilt als Frauenmagnet. Aber nicht jeder ist mit einer gleichmäßigen, vollen Gesichtsbehaarung ausgestattet. Einige Männer leiden unter kahlen Stellen im Bart, zu dünnen, flaumigen Barthaaren oder zu lichten Bartwuchs. Da der Bart zu einem immer größeren Thema wird gibt es auch immer mehr Pflegeprodukte, Tipps und Weisheiten, die helfen sollen dem lichten Flaum ein Ende zu bereiten und den Bartwuchs zu fördern. Was wirklich hilft und wie du dem Problem ein Ende bereiten kannst, erfährst du hier.

Ursachen für geringen Bartwuchs

Geringer Bartwuchs kann verschiedene Ursachen haben. Bei vielen Männern liegt es an der erblichen Veranlagung (ähnlich dem genetisch bedingten Haarausfall bei Männern). Sollte dies der Fall sein, ist es nicht einfach das Barthaarwachstum anzuregen. Andere Ursachen sind Testosteronmangel, Vitamin- und Nährstoffmangel oder altersbedingte Veränderungen (siehe diffuser Haarausfall).

Die Ursachen müssen direkt bekämpft werden, um eine dauerhafte Verbesserung zu erzielen, wie man das in Angriff nehmen kann, darauf wird im Folgenden noch einmal detailliert eingegangen.

Bartwuchs fördern durch Hausmittel und Lebensstil

Bei Hausmitteln und Lebensstilratschlägen weiß man nie so richtig, was wirklich hilft. Was ist nur unnütze Zeitverschwendung? Wir haben die geläufigsten Tipps, die den Bartwuchs fördern sollen, zusammen getragen und verraten, welche davon wirklich etwas taugen.

Testosteronspiegel steigern: Falls die Ursache des geringen Bartwuchses der Mangel des Sexualhormons Testosteron sein sollte, kann man durch körperliche Aktivität etwas dagegen tun. Durch Kraft- und Intervalltraining steigt der Testosteronspiegel an. Des Weiteren kann man den Bartwuchs fördern, indem man gesättigte und ungesättigte Fettsäuren und die Mikronährstoffe Zink, Magnesium und Kreatin zu sich nimmt. Außerdem nimmt der Körper durch Sonnenlicht Vitamin D auf, was ebenfalls zur Steigerung der Testosteronproduktion beiträgt.

Gesunde Ernährung: Haare wachsen schneller, wenn dem Körper genügend Vitamine und Mineralien zugeführt werden. Das gilt auch für die Barthaare. Das Vitamin B7 (Biotin) fördert ganz besonders das Haarwachstum und ist in jeder Apotheke als Nahrungsergänzungsmittel zu erwerben.

Kieselerde: Zwar gibt es keine Studien dazu, dass Kieselerde nachweislich den Bartwuchs fördert, allerdings sind viele Männer überzeugt davon und empfehlen Kieselerde weiter.

Gesichtsmassagen: Durch Gesichtsmassagen und das Bürsten des Bartes werden nicht nur Hautschüppchen entfernt, sondern auch die Durchblutung gefördert. Genau wie bei Kopfhaaren wachsen bei einer stärkeren Durchblutung der Haarfollikel die Haare schneller.

Öl: Öle wie Kokos-, Mandel-, Argan- und Olivenöl machen den Bart nicht nur geschmeidig, sondern regen ebenfalls die Durchblutung der Haarfollikel an.

Rasieren: Ein Mythos, der sich seit vielen Jahren hält: Durch häufigeres Rasieren wachsen Haare dicker nach. Diese Behauptung stimmt NICHT. Die Haare wirken möglicherweise etwas dicker, aber das liegt nur daran, dass sie an der dicksten Stelle abgeschnitten werden. Auf die Haarwurzel nimmt es jedoch keinerlei Einfluss.

Senf und Knoblauch: Eine Behauptung, die auf den ersten Blick bereits unappetitlich klingt, ist: Haare wachsen schneller, wenn man sich Senf oder Knoblauch ins Gesicht reibt. Der einzige Effekt, der diese Behauptung untermauert, ist, dass durch die Schärfe dieser Lebensmittel ebenfalls die Durchblutung der Hautpartie angeregt wird. Das kann man allerdings auch, wie bereits erwähnt, mit anderen Hausmitteln bewirken, ohne dass die Haut davon brennt und gerötet ist.

Diese Hausmittel und Lebenstipps helfen leider wenig bei Personen, dessen geringer Bartwuchs durch erbliche Veranlagung bedingt ist. Doch auch in dieser Situation lässt sich noch einiges machen, um den Bart voller aussehen zu lassen und den Bartwuchs zu fördern.

Bart färben

Den Bart zu färben, ist heutzutage keine Besonderheit mehr. Dunkle Haare lassen den Bart häufig voller und dichter erscheinen. Bartfärbemittel gehören daher mittlerweile bei vielen Anbietern wie JustForMen, RefectoCil und Schwarzkopf ins Sortiment.

Das Bartfärben geht schnell und ist in wenigen Schritten einfach erklärt:

– Gebrauchsanleitung lesen: Manche Färbemittel wirken besser auf angefeuchtetem Bart, andere wenn die Haare trocken sind. Man sollte seinen Bart allerdings nicht kurz vorm Färben mit Shampoo waschen.

– Die Hautpartien um den Bart herum sorgfältig mit der meist beiliegenden, schützenden Creme bedecken, um Abfärbungen des Mittels auf der Haut zu vermeiden.
– Handschuhe anziehen.

– Mit dem Pinsel, der bei jedem Färbemittel enthalten ist, vorsichtig und gleichmäßig die Farbe auf den Bart auftragen.

– Die Farbe einwirken lassen und dabei genau an die empfohlene Zeitangabe halten.

– Gegebenenfalls aller wiederholen.

Das Bartfärben ist vor allem für helle Bärte eine gute Möglichkeit den Bart voller und dichter erscheinen zu lassen. Vorausgesetzt, dass überhaupt genügend Gesichtsbehaarung vorhanden ist.

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Bartwuchs fördern durch Bartwuchsmittel

Um den Bartwuchs zu fördern, greifen viele Männer auf Bartwuchsmittel zurück. Diese werden mit verschiedenen Wirkstoffen angeboten.
Bartwuchsmittel, die aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen wie zum Beispiel Beard Active, beinhalten zum Beispiel eine hochkonzentrierte Menge Biotin, welches das Bartwachstum fördert. Natürliche Bartwuchsmittel sind meist als Kapseln einzunehmen.

Andere Bartwuchsmittel enthalten Minoxidil und sind, als Lösung, direkt auf den Bart aufzutragen. Dazu gehört beispielsweise das beliebte Bartwuchsmittel Regaine Männer. Es ist eindeutig erwiesen, dass das Arzneimittel Minoxidil das Haarwachstum anregt, also auch den Bartwuchs fördert und den Haarzyklus beeinflusst. Die Lösung muss lediglich zwei Mal am Tag auf den Bart aufgetragen werden und kurz einwirken. Regaine sollte mindestens 12 Wochen angewendet werden. Besser noch ist eine langfristige Anwendung, denn dann kann man sicher sein, dass das neu gewonnene Gesichtshaar nicht wieder verschwindet.

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Barttransplantation

Wenn gar nichts mehr hilft ist für einige Männer der letzte Ausweg die Barttransplantation. Im Großen und Ganzen läuft diese genauso ab wie die Kopfhaartransplantation. Aus dem hinteren Haarkranz werden Haarfollikel entnommen, die dann an einer anderen Stelle eingepflanzt werden, hier eben im Gesicht. Da Barthaare normalerweise etwas dicker sind als das Kopfhaar, spritzt der Arzt, der die Operation durchführt zusätzlich ein bestimmtes Protein in die Wurzel, was die Haare dicker werden lässt.

Die Kosten einer Bartransplantation sind abhängig von der Menge der Implantate, die der Arzt einsetzen muss. Für einen voluminösen Vollbart sollte man um die 7.000 Euro einkalkulieren.

Fazit Wenn der Bart also nicht die entsprechende Dichte, Farbe und Fülle hat ist nicht gleich alles verloren. Man kann seinen Bartwuchs fördern und hat dafür verschiedene Möglichkeiten. Ob Lebensstilveränderung, gesunde Ernährung, Hausmittel, Farbe oder Barthaarwuchsmittel, man sollte verschiedenes ausprobieren und über einen längeren Zeitraum testen, denn Ergebnisse sind meistens erst nach einem längeren Zeitraum sichtbar. Geduld ist also das A und O, wenn es darum geht den Bartwuchs zu fördern.

Bildquelle: Vielen Dank an Pexels für das Bild (© Pexels/www.pixabay.com).

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