Genetisch bedingter Haarausfall bei Frauen

Genetisch bedingter Haarausfall bei Frauen (Androgenetische Alopezie)

Genetisch bedingter Haarausfall bei Frauen tritt seltener als bei Männern auf und äußert sich auch vollkommen anders. Hier erfahren Sie alles über Ursachen, Verlauf und Behandlung der androgenetischen Alopezie bei Frauen.

Genetisch bedingter Haarausfall bei Frauen: Ursache für den Haarverlust

Ähnlich dem genetisch bedingtem Haarausfall bei Männern ist auch hier der Haarverlust genetisch bedingt. Die Ursache der Haarausfalls ist jedoch anders geartet: während es beim männlichen Pendant zu einer Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber dem aus dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron gebildeten DHT kommt, wird der Haarausfall bei Frauen durch eine verstärkte Porduktion des männlichen Geschlechtshormons bedingt.

Dies tritt häufig während der Wechseljahre auf, in denen der weibliche Körper die Bildung der weiblichen Hormone (Östrogene) reduziert. Darüber hinaus kann auch eine androgenhaltige Pille den Haarverlust verursachen.

Verlauf des genetischen Haarausfalls bei Frauen

Auch bei Frauen mit genetisch bedingtem Haarausfall ist eine komplette Glatzenbildung selten. Bei Frauen werden die Haare vor allem im Stirnbereich dünner und die Stirnhaargrenze weicht zurück. Der Haarausfall verläuft gleichmäßig, so dass im Laufe der Zeit durch das immer dünner werdende Kopfhaar die Kopfhaut stärker durchschimmert. Rund 1/3 aller Frauen mit genetisch bedingtem Haarausfall verlieren ab 40 Jahren die Hälfte ihres Haarvolumens, 10 Jahre später sind es sogar rund 50%.

Genetisch bedingter Haarausfall bei Frauen – Was tun?

Geeignete Präparate zur Behandlung des genetisch bedingten Haarausfalls finden Sie in unserem Haarwuchsmittel Test für Frauen. Um den Haarverlust erfolgreich behandeln zu können, ist es wichtig, die exakte Ursache diagnostizieren zu lassen. Androgenetisch bedingter Haarausfall wird mit anderen Haarwuchsmitteln therapiert als beispielsweise diffuser Haarausfall oder eine Narbige Alopezie. Daher sollten Sie zunächst in jedem Fall Ihren Hautarzt konsultieren.

Minoxidil
Minoxidil wird seit 2004 zur Behandlung von genetisch bedingtem Haarausfall bei Frauen in Deutschland angewendet. Enthalten ist der Wirkstoff etwa in der Lösung
Regaine Frauen.

Die Lösung enthält ca. 20 mg Minoxidil pro 1 ml und wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen. Bei regelmäßiger Anwendung (mind. 3 Monate) kann Regaine Frauen den Haarausfall stoppen und zur Produktion neuer Haare beitragen und das ganz ohne den Hormonhaushalt negativ zu beeinträchtigen. Die Wirksamkeit des Haarwuchsmittels wurde in zahlreichen Studien wissenschaftlich belegt.

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Thymuskin
Alternativ zu Minoxidil hat auch Thymuskin in mehreren Studien zufriedenstellende Ergebnisse erzielt. Das Präparat ist analog zu Regaine Frauen rezeptfrei in Apotheken bzw. Online-Apotheken erhältlich.

Bildquelle: Vielen Dank an PublicDomainPictures für das Bild (© PublicDomainPictures/www.pixabay.com).

Ein Gedanke zu „Genetisch bedingter Haarausfall bei Frauen (Androgenetische Alopezie)

  1. Robin Seubelt

    Hallo alle zusammen,

    wie oben schon beschrieben ist Minoxidil ein sehr gutes Mittel um den erblich bedingten Haarausfall zu stoppen. Aber dieser wird auch nur solange gestoppt wie das Mittel auch eingenommen wird, d.h setzt man dieses Mittel ab beginnt der Haarausfall wieder!
    Und nicht wundern wenn Anfangs erst einmal vermehrt Haare ausfallen, das ist der sogenannte Shredding-Effekt. Dieser geht in der Regel aber weider schnell vorbei.
    Aber ein Mittel was den androgenetischen Haarausfall für immer stoppt, gibt es derzeit leider noch nicht.

    Falls es aber am Anfang nicht gleich klappen sollte, nicht gleich verzweifeln. Haarausfall kann viele Ursachen haben. Daher gibt es auch viele Methoden um diesen zu bekämpfen!

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